Über WannaWake

Hey, mein Name ist Anna – ich bin die schreibende und schreddernde Seele hinter WannaWake. Schreddern kann man nur unbrauchbare Dokumente? Von wegen!

Ich habe diesen Blog ins Leben gerufen, da ich euch in die WWW – die WannaWakeWorld – entführen und euch Einblicke in meine Anfänge dieser absoluten Trendsportart gewähren möchte. Hier gibt’s humorvolle Beiträge, gutgemeinte Empfehlungen für Spots und vieles mehr. Also – los geht’s

Nun, was genau versteht man eigentlich unter Wakeboarden?

Das Wakeboarden (Nicht verwechseln mit Waveboarden!) beschreibt eine Wassersportart, bei der der Fahrer auf einem snowboardähnlichen Brett übers Wasser gleitet. Hierbei wird er entweder von einem Boot auf einem See oder dem offenen Meer, oder aber von einer Wakeboardanlage (Fachjargon: Cable) gezogen. Ich persönlich bin noch nie hinter einem Boot gefahren, werde das aber in naher Zukunft auf jeden Fall ausprobieren – stay tuned

Das Fahren am Cable bietet mit ein bisschen Übung die Möglichkeit, Hindernisse (Obstacles) zu überwinden und hart erlernte Tricks zu meistern (shredden). Diese können Profifahrer wie etwa Andreas Voss (siehe Interview) bei verschiedensten Contesten zur Schau stellen. Es gibt sogar eine eigene Weltmeisterschaft! Trotz dessen wird dieser Sportart meiner Meinung nach immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dieser Blog soll somit auch dazu dienen, mehr Menschen aufs Wasser zu bringen und das unglaubliche Gefühl erster Sprünge und des frischen Fahrtwindes zu spüren.

Und plötzlich hatte ich ein Brett unter meinen Füßen

Ja, so in etwa lief das ab. Es war ein sonniger Tag im Juni 2017, als eine Bekannte mit meinen Geschwistern und mir zum Waketoolz Wakepark in Wörth an der Isar fuhr. Dort angekommen packte sie ihr Wakeboard-Equipment aus und meldete uns für einen Anfängerkurs an. Tatsächlich war ich davon gar nicht begeistert und hatte mich anfangs sogar noch geweigert an diesem Kurs teilzunehmen, da ich wusste, dass ich am Ende als die Lachnummer des Tages dastehen werde. Und so kam es dann auch…

Nach unzähligen, teilweise schmerzhaften Startversuchen hatte ich es endlich geschafft, einigermaßen sicher auf dem Board zu stehen und meine ersten Runden zu drehen! Ich war wie angefixt von diesem Sport. Zusammen mit meinen Geschwistern fuhr ich die kommenden Wochen regelmäßig nach Wörth und konnte nach kurzer Zeit die ersten Tricks auf dem Wasser sicher ausführen.

Eine Premiere: Das erste eigene Board

Auf Dauer war es natürlich nervig, jedes Mal für teures Geld ein Brett leihen zu müssen. Somit war klar: ein eigenes muss her! Anfang der Wakeboardsaison 2018 entschied ich mich nach kompetenter und ausführlicher Beratung für das CTRL Supreme Woodcore in Größe 138 mit farblich passender Bindung. Das Anfängerboard schlechthin! In der Wakeboard-Szene heißt es, dieses Stück Holz sei unkaputtbar. Also optimal für eine Anfängerin wie mich, die für ihre ersten Versuche an Obstacles ein zuverlässiges Board benötigte. Im Laufe der Zeit ergatterte ich dann noch einen Neoprenanzug, eine Prallschutze sowie einen Helm, um meine Wakeboard-Ausrüstung zu vervollständigen.

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